Künstlergespräch mit Annegret Frauenlob

18.06.2021// 19.00 Uhr// SPEICHER_Haus für: Druckkunst

Eine zeitlose Kurzgeschichte von Stanisław Lem, dessen Geburtstag sich 2021 zum 100. Mal jährt. Die Buchkünstlerin Annegret Frauenlob nahm die Erzählung des für seine utopischen Geschichten bekannten polnischen Schriftstellers als Inspiration. „Die Falle des Gargancjan“ stammt aus Lems Kyberiade, einem Zyklus von fünfzehn märchenhaft anmutenden Erzählungen, die wie in einer Parallelwelt handeln. Trurl und Klapaucius, so die fantastischen Namen der Protagonisten, gelangen auf ihrer Reise durch den Kosmos zu einem Planeten mit nur zwei Staaten, die von zwei Regenten beherrscht werden, die Militaristen erster Sorte sind. Feldzüge, Geld für Rüstungen, Waffenrasseln steuern ihr Regieren. Im Gespräch mit der Künstlerin erhalten Sie Einblicke in die Entstehung der Grafiken und des Künstlerbuches.
Annegret Frauenlob studierte Buchkunst in Halle (Saale) und ist dort seit 2014 freiberuflich tätig. Der Schwerpunkt der 1986 bei Berlin geborenen Buchkünstlerin liegt in der Gestaltung von druckgrafischen Arbeiten und Künstlerbüchern. Zum Einsatz kommen dabei meist Hochdruckverfahren in spielerischer Anwendung. Seien es Teile aus dem Metallbaukasten, Mikadostäbe oder Klebeband – Material ist Inspiration und Motiv zugleich und dient ihr immer wieder auch zur Interpretation kurzer Geschichten oder Gedichte.

Grundsteinlegung

21. Juni 2021// 14.30 Uhr

Wir laden ein zur Grundsteinlegung unserer Sommerbauhütte am 21. Juni 2021 um 14:30 Uhr in den Speicher am Katharinenberg. Wir freuen uns sehr, dass der Bürgermeister als Schirmherr die Sommerbauhütte eröffnen wird.

Offenes Atelier

jeden Mittwoch // ab 19 Uhr

Liebe Vereinsmitglieder, wir dürfen endlich wieder offenes Atelier a. d. “Hof halten”. Wir freuen uns auf euren Besuch.

Kulturausschuss

Gestern haben wir im Kulturausschuss der Stadt Stralsund unser Konzept “SPEICHER_Haus für: Inklusion” vorgestellt. Mit der Umsetzung dieser Idee wird es wieder ein lebhaftes ökologisch-soziokulturelles Haus geben und wir besetzen jetzt schon die Zahl 19 im “Kulturkonzept Stralsund 2034“. Wie es aussehen kann, erproben die “Jungen Bauherren” in diesem Sommer in der Sommerbauhütte www.hausfuer.de

SPEICHER_ Haus für: Inklusion

Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehört. Aussehen, soziale Herkunft, Sprache, Behinderungen, Alter und Geschlecht spielen keine Rolle. Der Speicher ist Ort für Alle. In der Spielkartenfabrik wird deutlich, wie Einstiegszuqualifizierende, Sozialstundenleistende und Werkstattmitarbeiter gemeinsam arbeiten und lernen. Diese Diversität ist für den Besucher der Museumswerkstatt nicht erkennbar. Das ist Inklusion. Jugendkunst e.V. begibt sich in die Renaissance der Idee des Fayencenhof e.V.: Der Speicher mit multifunktionalen Räumen, genutzt von allen, verantwortet von vielen. Die Nutzer sind nicht mehr auf die von ihnen gemieteten Räume beschränkt, sondern können für ihre Aktivitäten die jeweils passenden Orte, wie Ateliers, Cafe und Werkstätten nutzen. Die Vielfalt der eigenverantwortlichen Finanzierungsmodelle ermöglicht es, den Speicher inkludiert zu betreiben und öffnet Raum für den Einstieg neuer Partner aus Wirtschaft und Kultur. Das, im Jugendkunst e.V. erprobte, Konzept einer flachen Hierarchie aufs gesamte Haus zu übertragen, bedeutet, dass Entscheidungen kollektiviert werden, wobei die Verantwortung und die Außenvertretung bei der inhaltlichen und technischen Leitung des Hauses verbleiben. Ansprechpartner für technische Hausangelegenheiten und Koordination der Räume ist Marc Seiffert, Dipl. Bildhauer. Ansprechpartnerin für die inhaltliche Ausrichtung ist Svea Gustavs, Bildende Künstlerin und Germanistin.

SPEICHER_ Haus für: Tradition

Im Erdgeschoss agieren Maschinen und Menschen in der Spielkartenfabrik, kurz Spiefa genannt. Die Spiefa ist ein Projekt des Jugendkunst e.V. und Mitglied der European Route of Industrial Heritage und im Museumsverband in Mecklenburg Vorpommern e.V.. Im Nachbarflügel ist der Traditionsverein e.V. zu Hause. Wir sind im Gespräch zur Entwicklung einer gemeinsamen Nutzung von Lagerflächen und Werkstätten. Unterm Dach arbeitet die Museumspädagogik des Stralsund Museums.

SPEICHER_ Haus für: Begegnung

In der 1. Etage führt das Kreisdiakonische Werk in langjähriger Hausgemeinschaft den Bleicheneck-Freizeittreff und das Projekt Mehrgenerationenhaus als integrativen Begegnungsort für Behinderte und nicht Behinderte. Jetzt zum Tag der Nachbarn ergreifen wir gemeinsame die Initiative zur Belebung der Nachbarschaft Katharinenberg, Henning-Mörder-Straße und Tribseer Straße.

SPEICHER_ Haus für: Kreativität

In der 2. Etage bieten die multifunktionalen Ateliers Raum für kreative Projekte und Seminare. An den Nachmittagen finden die bildenden Kurse der Jugendkunstschule-VR dort statt. Die Zusammenarbeit mit Künstlern wird auch in Zukunft weitergeführt. Das wöchentlich stattfindende Offene Atelier ist die Grundlage für ein kreatives Zentrum in der Stadt, in dem Jung und Alt einzeln oder gemeinsam künstlerische Ideen umsetzen. Dabei können die Ateliers und Werkstätten im ganzen Haus genutzt werden.

SPEICHER_ Haus für: Jugendsozialarbeit und berufliche Orientierung

Einstiegszuqualifizierende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Praktikanten und Stundenleistende arbeiten und lernen gemeinsam. Der Speicher ist als Arbeitsort für das Produktives Lernen Kooperationspartner Stralsunder Schulen.Hierbei steht die Problemlösungskompetenz im Mittelpunkt. Ansprechpartner für die JSA und die Jugendwerkstatt ist der Jugendsozialarbeiter Pierre Hecht.

SPEICHER_ Haus für: Jugendkunst

Der Verein leistet Jugendarbeit mit den Mitteln der Kunst, ohne jedoch dabei für Jugendliche »Schutzräume« zu schaffen. Das Motto dabei ist: »Selbsttätigkeit ist die unverzichtbare Voraussetzung für Selbständigkeit.«
Dabei bieten wir einen kreativen Freiraum, den Kinder und Jugendliche selbst mit ihren Ideen und Plänen füllen und fördern damit Kreativkompetenz.

SPEICHER_ Haus für: Flache Hierarchien

Zu der Renaissance des Vereins gehört als wichtiger Bestandteil die Einübung des für viele noch ungewohnten Konzeptes der flachen Hierarchien.
Im komplett neuen Vorstand bringen sich mit Alina Lück und Florian Först Jugendliche direkt in Verantwortungsstrukturen ein. Mit ihrem Engagement erinnern sie den alterfahrenen Fred Lautsch an die Zukunft. Der Vorstand agiert und entscheidet gemeinsam.
Zur geschäftsführenden Runde wird jeden Mittwoch eingeladen. Gemeinsam werden alle anstehenden kurz- und langfristigen Arbeitsaufgaben diskutiert und entschieden. Wichtiger »Nebeneffekt« ist die Entwicklung von Demokratiekompetenz.

SPEICHER_ Haus für: Multifunktionale Räume

Schrittweise werden die Räume so eingerichtet, dass sie mehrfach pro Tag genutzt werden können. Ein zentrales Materiallager macht es möglich, dass vormittags, nachmittags und abends Gruppen arbeiten können.
Die Nutzung von Werkstätten und Ateliers wird über die Hauskoordiation abgesprochen und eingeplant.

Vision eines Tages in 5 Jahren:

Morgens treffen sich die »Töpferomis« mit Kathrin Jacobs in der Keramikwerkstatt, während die Firma Hansedruck eine neue digitale Druckmaschine geliefert bekommt. Mit dem Öffnen der Spielkartenfabrik beginnt eine Touri-Führung, die nach dem gemeinsamen Drucken bei einem Kaffee im Freizeittreff Bleicheneck freudig endet. Hier planen Herr Meier und Herr Schmidt gerade ihre Hochzeit.
Die Bundesfreiwilligendienstleistenden kochen in der Küche des Bleichenecks ein gemeinsames Mittagessen für alle im Haus Angestellten. Danach beginnt eine Schulklasse aus Berlin Neukölln zunächst die Führung in der Spielkartenfabrik und danach einen Spielkartendruck in den Atelierräumen. Währenddessen werden auf dem Hof die Kostüme des Traditionvereins nach den erfolgreich durchgeführten Wallensteintagen gewaschen. Abends beginnt das offene Atelier mit einem experimentellen Videofilm von Peter Beyer im Stralsund Museum. Florian Först plant nach seinem bestandenen Architekturstudium den Bau des neuen Residenzhauses für Artists in Residence und Erasmus-Studenten. Der österreichische Künstler Jacob Schieche startet im Wachskleid »Victoria« von Jorinde Gustavs seinen Seiltanz zum Mond.

“Tja, Stralsunder” eröffnet

Das Projekt Tja Stralsunder wurde im Jahr 2020 mit der Unterstützung des Vorpommern Fonds und des Strategie Fonds des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Unternehmen aus der Region realisiert. Herzstück ist ein aus Stahlrahmen geschweißtes Ausstellungsobjekt, was in Form und Funktion an ein Stehsatzregal einer Setzerei erinnert. Auf ca. 40 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigen wir, wie Spielkarten in unserer Werkstatt von der Idee bis zum fertigen Spiel entstehen. Die Ausstellungsobjekte sind mit unserer digitalen Tour verbunden. Besucher können nun selbständig in den Laden stöbern und Objekte, Drucke, Skizzen, Materialien und Spiele entdecken. Im Rahmen des Projektes konnte auch ein neuer Metallmitarbeiter für die Produktion in der Werkstatt gewonnen werden.

Gemeinsam mit Frau von Allwörden eröffnete ich die Ausstellung am 16. Mai. Ich bedanke mich herzlichst bei der Bau- und Möbeltischlerei Stephan Blum Stralsund, bei D.E.R. Dienstleistungen Emil Rasch, bei der ITG Stralsund und natürlich bei allen Mitarbeitern des Vereins.

Lithografie

07.-09. Mai 2021

Die Teilnehmer lernen eine Welt kennen, in der der Gegensatz von Fett und Wasser, Zeichnungen mit Geschick und Können druckbar werden lässt.

Die Teilnehmer werden in die Technik der Lithographie eingeführt und über die vorbereitenden Arbeiten am Stein, Zeichnung, Präparierung und Druck einen eigenen Bildentwurf realisieren. Die praktische Arbeit wird mit Informationen zur Geschichte der Lithographie/Offsetdruck und Kunstbetrachtungen begleitet. Bitte, wenn vorhanden, Zeichnungen o.a. mitbringen.

Tag der Arbeit im Verein

In diesem Jahr möchten wir daher mit deiner Hilfe den „SPEICHER_Haus für: Uns“ neu abbilden.

Zusätzlich zu dem Bauplan des Speichers füllen wir das Gebäude nun mit Leben. Praktikanten des Produktiven Lernens, Einstiegszuqualifizierende, Sozialstundenleistende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Werkstattmitarbeiter, Partner im Haus, Gäste und Vereinsmitglieder wollen wir als Schattenriss bei ihren Tätigkeiten und Aktivitäten im Speicher abbilden und somit die Vielfalt und Möglichkeiten aufzeigen. Also los, wir brauchen dich genau jetzt!

Zeichne oder schneide einen Scherenschnitt oder Schattenriss von dir, der dich im Speicher zeigt, ob einfach nur beim entspannten Trinken eines Tees auf dem Hof, beim Arbeiten in den Atelierräumen oder bei der Teilnahme an einem Workshop, ob beim Malen oder Zeichnen in der Spiefa, beim Besuch eines Jazz-Konzerts oder bei deiner Unterstützung eines Projektes. Schick uns deinen Schatten entweder, damit wir ihn als Linolschnitt schneiden und drucken können, oder (viel besser) komm einfach vorbei in den Speicher und schneide ihn hier selber. Wir freuen uns darauf, unseren Bauplan mit dir zu ergänzen.

Außerdem wollen wir unsere Pläne und Ideen für die Sommerferien vorstellen und dich einladen selber mitzumachen und einen Workshop anzubieten. Dafür haben wir dir einen kleinen Text und eine Ideensammlung angehängt, die kurz erklären soll, was wir in unserem „SPEICHER_Haus für: Sommerbauhütte“ an Ideen gesammelt haben. Wir sind damit jetzt in der Vorbereitungsphase und möchten gerne deine Wünsche, Vorschläge und Angebote einfließen lassen und in den Ferien mit den Kindern umsetzen. Also schreib bitte deine Ideen an jsa@jugendkunst.de und hilf uns, diesen Sommer für Kinder zu feiern. In der „Späten Hütte“ wollen auch wir jeden Abend auf dem Speicherhof den Tag feiern und freuen uns auf deinen kulturellen Beitrag. Was genau an jedem Abend läuft, kannst du im „SPEICHER_Haus für: Information“ erfragen.

Geheimtipp: Christopher Dell am 30.07. 19 Uhr; Hof „Die Stadt als offene Partitur“ Vortrag mit Musik

Liebe Grüße, wir freuen uns von dir zu hören Alina, Florian und Fred

Verlorene Platte

17.-18. April 2021// ab 11 Uhr// 150€ pro Person, max. 6 Personen

Ob Portrait, Landschaft oder Freierfundenes, die Motive werden so entworfen, dass mehrfarbige Drucke aus einem Stück Linoleum geschnitten werden können.

Die Technik der Verlorenen Platte bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten für farbige Hochdruckgrafiken. Dabei wird mit speziellen Messern ein Motiv in das relativ feste Linoleum geschnitten. Das Material lässt sich leicht und in jede Richtung bearbeiten. Ob Portrait, Landschaft oder Frei­erfundenes, die Motive werden so entworfen, dass mehrfarbige Drucke aus einem Stück Linol geschnitten werden können. Der Druckstock wird nach jedem Schnitt mit Farbe eingewalzt und dann mit einer Andruckpresse auf Papier gedruckt. Die Druckplatten sind nach dem Schneiden buchstäblich verloren. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Liebe Vereinsmitglieder,

seit der letzen Mitgliederversammlung ist viel passiert, über das wir euch informieren möchten.

Wir haben neue Ideen für Speicher und Verein gesammelt, um uns auf den Austritt aus der Jugendkunstschule vorzubereiten. Wie ihr in unserem Visionspapier lesen könnt, sehen wir unser Haus in der Zukunft als Soziokulturelles Zentrum, offen sowohl innerhalb des Hauses als auch für alle Menschen, die uns besuchen wollen. Um dies zu erreichen haben wir unsere Atelieretage neu gestaltet. Die Ateliers sind nun freie und multifunktionale Räume, in denen jeder seine eigenen Ideen verwirklichen kann. Wir haben Platz geschaffen und nun einen Raum, in dem alle Materialien gelagert sind. Auch ein Büro ist frei geworden und wird nun zur Siebdruckwerkstatt umgebaut. Wir planen die Neuorientierung des Speichers in Gesprächen mit dem Kulturamt der Stadt und der Gebäudeverwaltung, sowie unseren Untermietern und Nachbarn im Speicher.

Seit dem 01. März hat Svea Gustavs die inhaltliche Leitung des Hauses übernommen und ist verantwortlich für die Koordination des Konzeptes “SPEICHER_Haus für:“. Dazu gehören die Antragsstellungen bei verschiedenen Fördermittelgebern und dem Verband Soziokultur MV, aber auch die Verantwortung für alle Projekte, die im Speicher stattfinden.

Ab dem 01. April werden wir Pierre Hecht als neuen Jugendsozialarbeiter begrüßen, welcher mit uns bereits die Ferienplanung des Sommers begonnen hat.

In den Winterferien vom 08.-19. Februar konnten wir mit einige Kindern unser Ferienangebot „Tiefdruckpresse schrauben und drucken“ durchführen und haben dabei eine neue alte Presse repariert und natürlich auch mit ihr gedruckt. Die ersten Werke sind nun in der Atelieretage ausgestellt.
Am 15. März haben wir zum Tag der Druckkunst unser Haus geöffnet. An der Linotype wurden Texte für Visitenkarten gesetzt und an der Tiefdruckpresse wurden kleine Zeichnungen ergänzt. So können sich jetzt einige Teilnehmer*innen als professionelle Gitarrenspieler oder Handballerinen ausweisen.

Im Mai haben wir einige Veranstaltungen für euch geplant:
Am 01. Mai wollen wir wie jedes Jahr zum Tag der Arbeit ein kleines Fest bei uns veranstalten. In diesem Rahmen laden wir euch herzlich ein, uns im „SPEICHER_Haus für: Arbeit“ zu besuchen und mit uns ins Gespräch zu kommen. Dabei wollen wir euch unsere Ideen für unsere Sommerferienaktion vorstellen und das neue Hauskonzept zeigen.
Am 16. Mai ist der Tag der Museen. Hier werden wir die Ausstellungsstrecke „Tja Stralsunder“ präsentieren. Mit dem Mehrgenerationenhaus planen wir am 28. Mai zum Tag der Nachbarn in unser Haus und den Hof einzuladen um mit den Nachbarn ins Gespräch kommen.

Soweit es die Coronaregeln zulassen ist auch wie gewohnt das offene Atelier jeden Mittwoch von 19-21 Uhr eine Möglichkeit, um zu uns in den Speicher zu kommen und kreativ zu werden.

Wie in den letzten Jahren auch steht die Jugendherbergskarte des Vereins für alle Mitglieder kostenlos zur Verfügung.

Wir hoffen ihr bleibt alle Gesund und freut euch genauso wie wir auf die geplanten Aktionen!

Liebe Grüße, Euer Vorstand

Japanische Bilder aus Schriftzeichen in der Spielkartenfabrik

27.-28. Februar 2021 // ab 12 Uhr // 150 € pro Person, max. 6 Personen

Am letzten Februarwochenende veranstaltet die Spielkartenfabrik einen Kalligraphie-Workshop mit Natsuyo Koizumi.

Anfang Januar gibt es einen Brauch in Japan, das KAKIZOME (etwa “erste Schrift”) genannt wird. Zentraler Bestandteil ist die Herstellung einer Kalligrafie, deren Bedeutung einen Bezug zum kommenden Jahr hat. Es kann sich dabei um einzelne Kanji-Zeichen, aber auch um ganze Gedichte (Haikus) handeln. In dem zweitägigen Workshop entstehen selbst entworfene MOJI-E, Bilder (E) aus Schriftzeichen (MOJI). Am Ende werden die geschriebenen MOIJI-E mit selbst entworfenen Siegeln gestempelt.

Workshopleiterin Natsuyo Koizumi ist in Nagano (Japan) geboren. Sie studierte Textil-, Kostüm- und Bühnenbildgestaltung und lebt seit 2003 als Illustratorin, Upcycling-Künstlerin und Druckgraphikerin in Berlin.

Der zweitägige Workshop startet am Samstag, den 27. Februar um 12:00 Uhr und findet unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln statt. Die Teilnahme ist auf 6 Personen beschränkt und kostet 150 Euro.

Anmeldungen können auf der Website der Spielkartenfabrik unter www.spiefa.de vorgenommen werden.