Hypochondrische Ängste am 10.9.

Kaputte Popmusik mit System

Am Sonnabend, 10. September spielen im SPEICHER_Haus für: Kaputte Popmusik die Hypochondrischen Ängste zum krönenden Abschluss des Druckfestivals Feste Drucken (www.feste-drucken.de)

Vorbestellungen: haus@speicheramkatharinenberg.de

Hypochondrische Ängste spielen eine Art kaputte Popmusik mit System. Die Protagonist:innen spielen miteinander nebeneinander, während assoziative Wortkaskaden die Gleichzeitigkeiten einer hektischen Gegenwart nachempfinden.

Immer gleichermaßen kurz vorm Umfallen wie nah am Ausbalancieren. Aufs Äußerste wird hier aus dem Takt geraten und draußen geblieben, auf's Virtuoseste stur aneinander vorbei gegrooved und mit vereinter Kraft ein Zahnradwerk betrieben, dessen Zähnchen nicht einrasten wollen. Das Projekt zeugt von dem Versuch, Text und Musik zusammen zu bringen, ohne Songs zu machen. In Ermangelung eines geeigneteren Wortes nennen wir die Nicht-Songs "Songs" - also mit Anführungszeichen! Sowieso gehört einiges von den Erzeugnissen Der Ängste in Anführungszeichen: So ist unter den "Songs" etwa ein "Kanon", ein "Rap", ein "Rockabilly" und auch mal ein "Karneval" zu entdecken. Textthematisch führen uns Die Ängste mal in ein gottseidank-versunkenes Wunderland namens "Deutschlantis", mal in Bubbleteashops, mal in die düstere Tiefe von U-Bahnhöfen oder die luftige Höhe von RyansHair in der ReinenAir.

Philipp Martin (Komposition, Bass)

Jorinde Minna Markert (Text, Stimme)

Jan Frisch (Gitarre)

Volker Heuken (Vibraphon)

Fabian Stevens (Schlagzeug)